7 Tipps zu GoPro Einstellungen unter Wasser: wie Du ohne Unterwasserkamera schöne Aufnahmen machst

Wie mache ich perfekte Unterwasseraufnahmen? Entweder man schafft sich hierfür eine spezielle Unterwasserkamera an (die am besten Unterwasserkameras bei Amazon findest Du übrigens hier.) Oder aber man nutzt eine handelsübliche Actionkamera, die für jegliche schwierigen und untypischen Aufnahmesituationen optimiert sind, u.a. auch zum Gebrauch unter Wasser. Zu beachten ist hier die richtige Konfiguration.

Einige Tipps zu den Einstellungen der GoPro – am Beispiel der GoPro HD HERO 3 Black Edition. Mit Ihr kann man perfekte Unterwasser-Videoaufnahmen erzielen, wenn man die passenden Einstellungen wählt und einige Dinge beachtet.
Wir reduzieren unsere Tipps zur richtigen Einstellung aufs Wesentliche; es gibt zu viele Aufnahme-Modi um hier ins Detail zu gehen.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 4k oder 4k Cin?

Nein. Der Name sagt es bereits: in diesem Modus bekommst Du die Aufnahmen zwar in höchster Auflösung (4k). Wichtig ist aber, dass Unterwasser alles flüssig dargestellt wird. Verantwortlich dafür ist die Framerate. Die liegt bei nur 12-15. Zu niedrig für ein flüssiges Actioncam Unterwasser-Video.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 2,7k oder 2,7k Cin?

Jein. Immerhin verarbeitet die GoPro hier schon 24 Bilder pro Sekunde (Frames per Second, fps). Dennoch: bei einem Unterwasser-Video würd ich lieber auf ein bisschen Aufnahmequalität verzichten und auf einen GoPro-Videomodus mit höherer Verarbeitung setzen.
Übrigens: wenn man die GoPro auf 2,7k und 30fps einstellt, ist das für viele schon nah dran am Wunschresultat – allerdings nur, wenn man in seinem Unterwasser-Video keine Zeitlupen-Sequenzen einbauen will. Wer Unterwasser tendenziell auch mal einen Fisch vor die Linse bekommt den er in SlowMo abbilden will, würde ich zu einem anderen Modus raten.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 1440p?

Ja. Die Auflösung reicht völlig aus und auch bei schlechteren Lichtverhältnissen unter Wasser sind die Bilder hell und die Farben sehr voll. Mit 48 Bildern pro Sekunde reicht die Bildverarbeitung – auch für SlowMotion-Aufnahmen – vollkommen aus.
Ein Manko gibt es jedoch: die 4:3 Formatierung führt bei vielen Monitoren dazu, dass ein schwarzer Rand an den Seiten sichtbar wird. Wen das stört kann dies leicht mit Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeiten.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 1080p?

Ja. Meine Empfehlung! Warum? Unterwasseraufnahmen in HD-Qualität bekommt man mit diesem Modus. 50-60 Bilder pro Sekunde (fps) heißt – schnelle Bildbearbeitung: optimal für Aufnahmen in Zeitlupe. Weiterhin gibt es Wide, Medium und Narrow als Einstellungs-Optionen. Übrigens: Mit Wide bekommt man den Fischaugen-Effekt weg.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 1080p mit 24-48 fps?

Jein. Wenn man nicht gerade in Höhlen taucht braucht man diesen Modus nicht für den Unterwasser-Einsatz. Insbesondere beim Schnorcheln und beim tauchen in geringen Tiefen ist dieser Modus unnötig, solange es unter Wasser hell genug ist. Tendenz: je dunkler es wird, desto niedriger die Bildrate (fps) ansetzen.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 960p?

Jein. Die Framerate bis 100fps ist optimal für Unterwasser Aufnahmen in Zeitlupe. Allerdings verzichtet man auf Bildqualität – zoomt man in das Bild kann es schonmal pixelig werden. Wenn man kein Zeitlupen-Narr ist, rate ich weiterhin zu 1080p.

Unterwasserkamera Test mit GoPro Einstellung: 720p?

Nein. Siehe 960p.

Ein letzter Tipp: Spot-Meter Funktion nutzen (unter „Einstellungen->Spot->ein“)

Die Funktion stellt sicher, dass wechselnde Lichtverhältnisse besser verarbeitet werden. Bei Licht/Schattenwechsel unter Wasser kann das sehr nützlich sein. Insbesondere aus dem Schatten ins Licht aufgenommen reduziert die Spot-Meter Funktion bei der GoPro HD Hero 3