Worauf sollte man beim Action Cam Kauf achten?

Egal ob Videos von gewagten Mountainbike-Sprüngen, eine besondere Perspektive vom Surfbrett im Urlaub oder einem Taucherlebnis im Pazifik: es gibt viele Gründe sich für den Kauf einer Action Cam zu entscheiden. Häufig fällt die Wahl auf ein Produkt der Modellreihen Hero3 oder Hero4 der Firma GoPro, wie z.B. der GoPro Hero3 White oder GoPro Hero4 Black. Allerdings fällt auf, dass mehr und mehr Actionkamera-Fans sich beim Kauf über kostengünstigere Alternativen informieren. Wie unser Test zeigt gibt es dafür auch viele gute Grunde: Im direkten Vergleich fällt auf, dass GoPro bei einigen Modellen für dieselbe Nennleistung einen höheren Preis fordert, als die Konkurrenz. Ein Blick zu den Action Cam Alternativen kann also bares Geld sparen.

Wer hätte gedacht, dass man eine Actionkameras schon für unter 100 Euro kriegt. Günstige GoPro Alternativen gibt es zu Hauf. Je nach Verwendung rächt sich das Sparen am falschen Ende aber schon nach einmaliger Verwendung, wie unser Test zeigt.

Der große Action Cam Test 2015 zeigt die Unterschiede, einige Fallstricke und Eigenheiten – insbesondere für jene die beim Kauf der Action Cam Geld sparen wollen und sich über GoPro Alternativen interessieren.

1. Entscheidend für die Action Cam Bildqualität: Bildrauschen, Auflösung und Bitrate

Egal ob Foto oder Video: für brilliante Aufnahmen ist maßgeblich die Bildqualität verantwortlich. Als Indikator für die Bildqualität wird häufig die Auflösung in Megapixel heran gezogen. Allerdings bringen die höchsten Megapixel-Werte nichts, wenn die Datenmenge nicht adäquat verarbeitet wird. Die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit häufig Bitrate genannt, ist beim Kauf einer Action Cam also unbedingt zu beachten. Stimmen Bildqualität und Verarbeitung sind die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt.
Je nach Verwendung der Actionkamera sollten Bildrauschen und eine gute Durchzeichnung beim Wechsel von dunkle in helle Bereiche beachtet werden. Wie der Action Cam Test zeigt unterscheiden sich die Modelle von GoPro Alternativen vor allem beim Hell-Dunkel-Wechsel gravierend.

2. Die Action Cam Framerate – der Maßstab für flüssige Videodarstellung

Wer kennt Sie nicht: Abgehackte, stockende Videoaufnahmen findet man zu Hauf auf Video- und Streamingplattformen wie Youtube. Ursache für störende, zeitverzögerte Videodarstellungen – egal ob mit dem Handy oder mit einer Action Cam aufgenommen – ist meist die Framerate. Die Framerate beschreibt die Anzahl der Bilder die eine Action Cam je Sekunde aufnimmt: je mehr Aufzeichnungen, desto flüssiger können schnelle Bewegungen oder Bilder aus der Bewegung heraus aufgenommen werden. Wollen Sie schnelle Tiere aufnehmen, oder vielleicht Bilder beim Sprung aus dem Flugzeug sollte die Framerate möglichst hoch sein.

Flüssige Videoaufnahmen erhält man ab einer Framerate von 25 fps (Frames per Seconds, als Aufnahmen je Sekunde). Insbesondere für einen Einsatz in der Natur ist das ausreichend. Planen Sie die Action Cam wortgetreu einzusetzen, d.h. in “Action”, sollte die Framerate höher sein. Wir empfehlen Framerates von 60 fps und mehr, wenn Sie regelmäßig Sportaktivitäten, Tiere oder ruckartige Bewegungswechsel filmen wollen.

3. Ob Befestigungsmöglichkeiten am Helm oder Equipment zur Bildstabilisierung: Action Cam Zubehör unbedingt beachten!

Vor dem Kauf einer Action Cam sollten Sie einmal in sich gehen und überlegen wo dieselbe eingesetzt werden soll. Surfen, Snowboarden, Tauchen? Dann sollte die Kamera wasserdicht sein – oder durch den Kauf von Action Cam Zubehör, wasserdicht gemacht werden. Stabilität am Kopf ist mindestens genau so wichtig. Eine 3-Wege-Halterung hält die Action Cam beim Tauchen fixiert am Helm.

Gehen Sie anderen Extremsportarten nach bei denen die Actionkamera zum Einsatz kommt? Auf Helmen? Häufig wird übersehen, dass nicht jede Action Cam beliebig befestigt werden kann: es gibt standardisiedes Action Cam Zubehör wie Stative und Tripods. Häufiger jedoch werden Actionkameras als Helmkamera eingesetzt. Hier gibt es meist mehrere Möglichkeiten die Kamera zu befestigen – hier ergeben sich teilweise erhebliche Kostenunterschiede beim Lieferumfang der Action Cam Marken.

Achten Sie also vor Kauf über den Umfang von mitgeliefertem Action Cam Zubehör und auf Möglichkeiten das Grundequipment aufzurüsten.

4. “Low Battery!”: bei der Action Cam Akkulaufzeit gibt es einiges zu beachten

Man kennt es vom Smartphone: Bild- und Videoaufnahmen verbrauchen viel Energie. Wie der Action Cam Test zeigt gibt es große Unterschiede der Akkulaufzeit im Vergleich von GoPro zu dessen Alternativen. Doch auch der letztplatzierte liefert mit der Action Cam einen Akku, der 90 Minuten Videodreh zulässt.

Für jene denen die Akkulaufzeit der Action Cam nicht ausreicht bieten sich 2 Möglichkeiten. Entweder Sie achten darauf eine geringe Ladezeit zu haben. Richtwert: die Action Cam Ladezeit sollte nicht höher als die Laufzeit bei vollem Akku sein. Oder Sie schaffen sich einen zweiten Akku an, der als Reserveakku stets mitgeführt wird. Auch hier gibt es erhebliche Preisunterschiede – wissen Sie schon bei Kauf, dass ein Akku für Ihre Action Cam nicht reichen wird und einen Zweit-Akku anschaffen wollen, sollten Sie dies bei der Wahl beachten.

5. Bedienung und Handling

Für den einen völlig unwichtig. Für andere DAS Kaufargument. Beim Action Cam Test zeigen sich erhebliche Unterschiede in der Bedienbarkeit und dem Handling einer Action Cam. Ausschlaggebend hierfür sind die Ausstattungsmerkmale der Action Cams: Besitzen manche Kameras nicht einmal ein Display, haben andere sämtliche elektronischen Schnittstellen wie Bluetooth und WLAN, um die Aufnahmen der Action Cam auch per Bildübertragung bequem auf dem Smartphone oder Notebook zu sehen. Das kann nicht nur praktisch in der Live-Bearbeitung sein, sondern auch kosten bei der Anschaffung weiteren Befestigungsequipments sparen.


Für welchen Zweck soll die Action Cam genutzt werden?

Folgt in Kürze…

Tipps zum Unterwassereinsatz von Actionkameras (Ergänzend zum Action Cam Test 2015)

Von Schnorcheln bis Tieftauchen gibt es diverse Anwendungsgebiete von Actionkameras unter Wasser. Insbesondere die Action Cam Einsteigermodelle für Privatanwender bieten schon heute große Vorteile zu klassischen Unterwasserkameras und verdrängen diese aussterbende Technik in rasender Geschwindigkeit. Wie der Action Cam Test zeigt gibt es allerdings auch hier erhebliche Unterschiede in der Ausstattung die schon beim Kauf einer Action Cam beachtet werden sollten.

1. Tauchtiefe und Wasserfestigkeit bei Action Cam Kauf beachten

Wollen Sie Ihre Action Cam zum Tauchen benutzen achten Sie auf die Tauchtiefe. Einige Modelle eignen sich mit einer maximalen Tauchtiefe von 5m optimal zum Schnorcheln und flachen Tauchen. Wollen Sie mit Ihrere Action Cam in tiefere Gefilde sollten Sie unbedingt einen Fokus auf die Tauchtiefe legen.

2. Gestochen scharfe Bilder dank der richtigen Action Cam Linse

Der große Action Cam Test 2015 hat es gezeigt: Schwächen im Unterwassergebrauch des Marktführers zeigten sich vor allem bei der Linse der Hero2 des Marktführers GoPro. Verzerrte Unterwasserbilder beim Tauchen, waren das Resultat in flachen Gewässern. Ursächlich hierfür war die konkave Linse. Bessere Resultate erzielte die Action Cam 5S des GoPro-Konkurrenten Rollei. Durch den Einsatz einer mehrfach lackierten Glaslinse können brilliante Aufnahmen im Unterwassergebrauch entstehen.

3. Objektive für Action Cams: Zoom vs. Weitwinkel

Ob Korallenriff oder Fischschwarm: In den meisten Fällen ist das bei Action Cams bewehrte Weitwinkel-Objektiv die richtige Wahl. Somit kann man wunderbare Panoramaaufnahmen auch in größeren Tiefen erzielen. Allerdings ist ein einzelner Fisch besser in Nahaufnahme sichtbar. Ein Action Cam Zoom-Objektiv kann hier Abhilfe schaffen. Auch hier gibt es erhebliche preisliche Unterschiede, die beim Kauf einer Action Cam beachtet werden sollten.

Actionkameras im Outdoor- und Sporteinsatz

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